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erstellt von Kurt am 16.02.2014 / letzte Änderung am 15.03.2015
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Der Bericht beschreibt eine Radtour im frühlingshaften Februar 2014 nach Rott am Inn.
Was ist das doch für ein verrücktes Jahr. Im Westen Europas jagt ein Sturmtief das nächste. Ganze Landstriche stehen seit Wochen
unter Wasser, südlich der Alpen kämpft man mit nie dagewesenen Schneemassen und in unseren Breiten, wo man sich sonst um diese Zeit zum Wintervergnügen verabredet, herrschen frühlingshafte Temperaturen.
Also planten wir für diesen Samstag eine Radtour. Als Ziel setzten wir uns Rott am Inn. Entgegen der Beschreibung auf der Tourenseite im Internet wurde eine Tour ausgarbeitet, die hauptsächlich auf festen Wege und im offenen, sonnigen Gelände verlief. Um diese Jahreszeit sind nicht alle Wege so abgetrocknet, und man kann schon mal, trotz Sonnenschein, leicht im morastigen Untergrund einsinken.
Ab der Turneralm ging es entlang der
Mangfall, wo zur Zeit rege Baumaßnahmen in Sachen Hochwasserschutz statt finden. Die hätte man schon vor Jahren durchführen sollen, dann wäre uns im Juni 2013 sicherlich manches Leid und erheblicher Sachschaden erspart geblieben. Aber wie es so schon heißt: Das Kind muss im wahrsten Sinne des Wortes erst ins Wasser gefallen sein.
Wir begleiteten den Mangfallkanal, kamen durch das Spinnereigelände, durchquerten einen kleinen Park mit Teich und mussten dann die Räder um sehr enge Barrieren über die Bahngleise bugsieren. Über Waschbrunn fuhren wir Richtung Großkaro. Auf den bei RoRadlern allseits bekannten Wegen erreichten
wir über Jarezöd und Brettschleipfen bald Ostermünchen. Die nächsten zwei Kilometer benutzten wir die wenig befahrene Kreisstraße RO 45, obwohl hier noch mehr los war, als auf dem einen Kilometer langem Stück der ST 2079 zwischen Emmering und Schalldorf. Ansonsten verlief die Tour über geteerte Feldwege und kleine Verbindungsstraßen. Vor Esterndorf liegt eine kleine Kapelle am Wegesrand, wo wir eine kurze Pause einplanten und die warmen Strahlen der Sonne genossen. Einen Kilometer weiter in Dindig war dann der Umkehrpunkt, und knapp fünf Kilometer später erreichten wir Rott am Inn. Im Bräustüberl richtete uns der Wirt im Garten sofort eine Sitzgruppe her, und wir liesen es uns bei 18 Grad Celcius, kühlen Getränken und gutem Essen gut gehen.
Es folgte eine steile Abfahrt hinunter nach Lengdorf. Nach Querung der stark befahrenen B 15 waren wir bald in den Innauen. Ein wenig Zick Zack durch die Felder fuhren wir über Hochstätt und Schechen Rosenheim entgegen. In Wernhardsberg verabschiedeten sich die im Norden der Stadt wohnenden Gäste, der Rest radelte zurück zum Ausgangspunkt an der Turneralm.
Es war ein schöner Frühlingstag im Winter.
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