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erstellt von Kurt am 08.10.2012 / letzte Änderung am 08.10.2012
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Der Oktober scheint in diesem Jahr als „Goldener Oktober“ seinem Namen wieder Ehre machen zu wollen. Hatten wir schon am Einheits-Feiertag zu unserer Tour sommerliche Temperaturen, so wurde heute dem das I-Tüpfelchen aufgesetzt.
Wir trafen uns wie immer in dieser Jahreszeit etwas später, also um 10:00 Uhr, diesmal am Inn-Museum, da wir heute östlich von Rosenheim unterwegs sein wollten. Neben bekannten Gesichtern, hatte sich heute wieder ein Neuling bei RoRadln eingefunden. In Haidholzen machten Silvia und Thomas unsere Truppe komplett.
Bei herrlichem Sonnenschein und stahlblauem Himmel
wählten wir eine Route in etwas erhöhter Position über dem Simssee. So boten sich immer wieder herrliche Ausblicke über den See zu den Bergen im Rosenheimer Land. Bei Eichen am Simssee verließen wir selbigen und setzten unseren Weg durch das Antworter Moos, über Antwort, Gmein und Rimsting fort, um zu unserem Tagesziel, der Ludwigshöhe zu gelangen. Hans ließ es sich nicht nehmen, den steilen Weg hinauf zu fahren, Wolfgang schob sein Rad und die anderen banden ihre Drahtesel unten hinter der Schranke an.
Der Blick bei dem heutigen Traumwetter war geradezu überwältigend. Der gesamte Chiemsee mit der südlich daran grenzenden Alpenkette liegt einem hier zu Füßen. Nach einer angemessenen Rast mit Sightseeing fuhren wir weiter ins Priental mit gleichnamigen Fluss, dem wir ein wenig folgten, bis es am E-Werk von Siggenham wieder weg vom Wasser und bergauf ging. Da sich ab hier weiter flussaufwärts die Prien etwas ins Gelände eingegraben hat, ist kurz hinter dem E-Werk der Radweg sowieso zu Ende. Wir fuhren jetzt oberhalb
der Prien, die unten in der Schlucht dahin plätscherte.
Kurz vor Kaltenbach schwenkten wir rechts ab und kamen bei Atzing auf den Salinen- oder Salz-Radweg, dem wir nun bis zum Simssee folgten, bogen ab nach Riedering und fanden in den Kaminstuben in Riedering eine Gaststätte für den gemütlichen Abschluss der Tour. Eigentlich ist dort von 14:00 – 17:00 Uhr geschlossen, aber der Wirt bediente uns mit Flammkuchen und Federweißen, dass keine Wünsche offen blieben.
Es war wieder eine schöne Tour mit netten Gästen - vielen Dank.
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