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erstellt am 05.03.2021 / letzte Änderung am 14.03.2021
Diese Tour wurde bisher noch nicht als Termin eingeplant.
Diese Tour wurde 1515 mal angesehen.
| km/ hm |
Typ | Treffpunkt/ Ort |
Start/Ziel | Nr. | Beschreibung |
| 430 2700 |
T | Bhf. Ro. Gleis 1a | Rosenheim Rosenheim |
165 | Niederbayern Eine Mehrtagestour in Oberbayern, Niederbayern und Oberösterreich |
| Kosten gemeinsame Bahnfahrt und Übernachtung, die Teilnehmer müssen sich selbst eine Unterkunft suchen und buchen | |||||
Kurzbeschreibung
Dies ist die Beschreibung einer Mehrtagestour mit je einer Übernachtung in folgenden Orten: Landshut, Eggenfelden, Deggendorf, Schärding und Burghausen. Die Orte sind in der Reihenfolge der Tour angegeben. Wir beginnen den ersten Tag in Oberbayern und radeln dann im leichten Zick-Zack durch Niederbayern. Südlich von Passau verlassen wir Deutschland und kommen nach Oberösterreich, das wir nach ca. 100 Kilometern über die Salzachbrücke nach Burghausen in Oberbayern wieder verlassen.
Das sind insgesamt ca. 430 km und 2.700 hm, im Schnitt also etwa 75 km und 450 hm am Tag.
Anmeldung und Unterkunft
Es wird wie gewohnt eingeladen, und die Teilnehmer melden sich in dem bei RoRadln üblichen Verfahren an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnehmer müssen sich
selbst um die Unterkunft kümmern, unverbindliche Vorschläge gibt es bei Bedarf von RoRadln nach der Einladung. Wer nach der Anmeldung bei RoRadln anschließend keine Unterkunft findet, muss sich aus der Teilnehmerliste wieder entfernen, um für eventuelle Nachrücker Platz zu machen. Ohne Nachweis der ersten beiden Unterkünfte in Landshut und Eggenfelden ist eine Teilnahme nicht möglich. Weitere Unterkünfte können zwar im Verlauf der Tour gebucht werden. Es besteht jedoch keine Sicherheit, dass alle etwas passendes vor Ort finden. Daher ist es ratsam, soweit wie möglich, vorher zu reservieren.
Einkehr
Wo wir einkehren, ob unterwegs oder erst am jeweiligen Zielort das Tages, werden wir entsprechend der zeitlichen Planung vor Ort festlegen. Daher ist Tagesverpflegung vorzusehen.
Tour-Verlauf
Tag 1: 80 km / 400 hm: Rosenheim - (Bahn) - Waldkraiburg - Landshut
Tag 2: 75 km / 570 hm: Landshut - Eggenfelden
Tag 3: 70 km / 500 hm: Eggenfelden - Deggendorf
Tag 4: 75 km / 260 hm: Deggendorf - Schärding
Tag 5: 75 km / 350 hm: Schärding - Burghausen
Tag 6: 60 km / 630 hm: Burghausen - Traunstein - (Bahn) - Rosenheim
Tag 1 - Rosenheim-Waldkraiburg-Landshut
Wir fahren mit einem frühen Zug nach Waldkraiburg. Auf der kürzesten Strecke sind es von hier nur ca. 50 km bis nach Landshut.
Für unsere Route wählen wir jedoch einen längeren Weg, um nach ca. 80 Kilometern über Taufkirchen und Moosburg nach Landshut zu kommen. So verlassen wir Waldkraiburg in nordwestlicher Richtung. Es geht durch das malerische Isental, das leider von der umstrittenen A94 durchschnitten wird.
Bringt die Isen noch ihr Wasser in den Inn, fließt die Vils, die wir als nächstes erreichen, etwa parallel zur Isar und mündet in Vilshofen in die Donau. In Taufkirchen an der Vils besichtigen wir das Wasserschloss. Es wurde 1263 erstmals urkundlich erwähnt und war u.a. im Besitz der Fugger.
Nach einem weiteren kleinen Höhenzug, der die jeweiligen Flusstäler voneinander trennt, kommen wir durch die Einflugschneise vom nahe gelegenen Flughafen München und über die
Isar nach Moosburg. Hier besichtigen wir die Altstadt mit dem alles überragenden Kastulusmünster. Danach ist es nicht mehr weit zu unserem heutigen Ziel.
Landshut ist der Sitz der Regierung von Niederbayern und ein Juwel an der Isar. Wahrzeichen der Stadt ist die Martinskirche. Der Turm der Kirche ist mit 130,1 Metern der höchste Backsteinturm der Welt sowie der höchste Kirchturm Bayerns.
Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen haben, treffen wir uns für eine gemeinsame Stadtbesichtigung in Eigenregie und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein.
Tag 2 - Landshut-Eggenfelden
Am kommenden Morgen, nach einer weiteren
kurzen Stadtbesichtigung mit dem Rad verlassen wir das Isartal und strampeln steil hinauf zur Burg Trausnitz, die hoch über Landshut thront. Nach 16 Kilometern und einigen Höhenmetern erreichen wir die Marktgemeinde Geisenhausen an der Kleinen Vils. Die imposante spätgotische Pfarrkirche St. Martin erinnert stark an die gleichnamige Kirche in Landshut. Da gingen wohl die gleichen Meister zu Werke.
Nach diesem
Stopp kommen wir, wie schon am Vortag, wieder in das Tal der Vils und besuchen Vilsbiburg, eine Stadt mit 12.000 Einwohnern und einem schönen Altstadtkern am Stadtplatz.
Bis zu unserem weiteren Ziel, Neumarkt-Sankt Veit, wäre jetzt eigentlich der Vils-Rott-Radweg unser Begleiter, der jedoch leider entlang der Kreisstraße verläuft. Wir sind diese Strecke im Rahmen einer anderen Mehrtagestour schon einmal gefahren und fanden das nicht so prickelnd. Daher habe ich für dieses Teilstück einen Weg über kleine Nebenstraßen nach Neumarkt-Sankt Veit
geplant. Sollte es sich als nicht praktikabel erweisen, ist eine Rückkehr zum offiziellen Radweg jederzeit kein Problem.
Neumarkt-Sankt Veit, nur halb so groß wie Vilsbiburg, hat ebenfalls einen schönen Stadtplatz zu bieten, der jedoch beschaulicher wirkt, als im doppelt so großen Vilsbiburg.
In Neumarkt-Sankt Veit sind wir in das Tal der Rott gekommen. Wir verlassen den Ort auf dem Rotttal-Radweg und folgen diesem bis zu unserem heutigen Ziel Eggenfelden. Es ist das wirtschaftliche Zentrum im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.
Tag 3 - Eggenfelden-Deggendorf
Nachdem wir gestern in Landshut die Isar verlassen haben, fahren wir heute wieder zu deren Mündung in die Donau.
Nach
Eggenfelden geht es die nächsten fünf Kilometer erstmal ca. 100 hm hinauf, um ebenso viele KIlometer wieder hinab zu radeln. Jetzt kommen wir auf den Bockerlbahn-Radweg, den wir bis ins Tal der Kollbach in Amstorf begleiten.
Da wir 90 Grad zu den Flusstälern unterwegs sind (die Flüsse fließen nach Osten, unsere Fahrtrichtung ist Norden), müssen wir immer wieder kleine Höhenzüge überwinden, die die Flusstäler voneinander trennen. So kommen wir nach weiteren 100 Höhenmetern in das Tal der Vils, die wir bei dieser Reise nun schon zum dritten Mal überqueren.
In Eichendorf an der Vils geht es ein letztes Mal ca. 50 Höhenmeter hinauf und dann hinab ins Isartal.
Sieben Kilometer radeln wir jetzt entlang der Isar und überqueren diese nach Plattling. Jetzt sind es noch wenige Kilometer zur Donau und somit nach Deggendorf an der Donau. Deggendorf ist eine Hochschulstadt mit rund 37.000 Einwohnern und wird aufgrund ihrer Lage im Donautal, gegenüber der Mündung der Isar in die Donau und am Fuße des Bayerischen Waldes auch als Donaustadt und "Tor zum Bayerischen Wald" bezeichnet.
Tag 4 - Deggendorf-Schärding
Heute geht es zunächst 50 Kilometer mehr oder weniger direkt entlang der Donau. Kurz hinter Deggendorf ist die Mündung der Isar in die Donau (gegenüberliegende Seite) zu sehen.
Vor ein paar Jahren sind wir durch das Isardelta gefahren und wolten zur Mündung, was jedoch aufgrund eines Naturschutzgebietes nicht möglich war. Bei Kilometer 10 kommen wir nach Niederalteich, was beim Hochwasser 2013 besonders schlimm betroffen war.
Nachdem wir bei unserer Tour die Vils schon mehrmals überquert haben, kommen wir jetzt nach Vilshofen, wo sie in die Donau mündet. Wir weichen also vom Donauradweg ab und streifen ein wenig durch die Stadt. Danach fahren wir zurück auf den Radweg links der Donau und sind etwa bei Kilometer 55 in Passau. Auch
hier unternehmen wir eine kurze Stadtbesichtigung per Rad, überqueren den Inn und fahren auf der Ostseite weiter. In Passau habe ich absichtlich keine Übernachtung vorgesehen, da die Stadt wegen dem Donauradweg meist stark überlaufen ist, Zimmer Mangelware sind und die freien oft zu überhöhten Preisen angeboten werden.
Kurz hinter Passau kommen wir nach Oberösterreich. Jetzt sind es noch ca. 15 Kilometer, bis wir unser heutiges Ziel Schärding erreichen. Bekannt ist Schärding als Barockstadt am Inn, mit ihren zahlreichen barocken Bürgerhäusern und historischen Plätzen.
Tag 5 - Schärding-Burghausen
Wir verlassen Schärding und radeln abwechslungsreich durch die Felder Richtung Obernberg. Im Großen und Ganzen sind, obwohl es ständig flussaufwärts geht, keine großen Steigungen vorhanden.
Lediglich zu den Orten Reichersberg und Obernberg geht es steil hinauf. In Reichersberg ist das gleichnahmige Stift erwähnenswert, Obernberg ist ein wahres Kleinod. Der Marktplatz ist gesäumt von liebevoll anzuschauenden Fassaden.
Kurz vor Braunau, neben der Bucht der alten Mattigmündung auf einem zum Inn vorspringenden Felssporn steht das Renaissanceschloss Hagenau, das sicherlich einen kleinen Stopp wert ist. Jetzt ist es nicht mehr weit nach Braunau. Es ist die älteste Stadt im oberösterreichischen Innviertel und Geburtsstadt eines deutschen Politikers, den es besser nicht gegeben hätte.
Bis zu einem weiteren Highlight, dem Aussichtspunkt über der Salzachmündung in den Inn, können wir entweder
gleich die Landstraße benutzen, oder die Hälfte davon am Inndamm fahren. Aus Erfahrung einer früheren Tour war der Weg am Damm allerdings nicht so optimal zu fahren, da die Oberfläche aus grobem Rollkies bestand.
In der alten Herzogsstadt Burghausen angekommen, beziehen wir unsere Zimmer und treffen uns anschließend zur Besichtigung von Stadt und Burg. Letzte ist mit 1051 Metern die längste Burganlage der Welt. Danach steht einer gemeinsamen Einkehr mit gemütlichem Beisammensein nichts mehr im Wege.
Tag 6 - Burghausen-Traunstein-Rosenheim
Heute ist unser letzter Tag dieser kleinen Radreise.
Wir verlassen Burghausen, bleiben in Deutschland und steuern Tittmoning im Rupertiwinkel an. Bis dorthin sind es knapp 25 Kilometer und 200 Höhenmeter.
Auf österreichischer Seite wären es ebensoviel Höhen, acht Kilometer weniger, aber dafür komplett auf der Landstraße.
In Tittmoning verlassen wir nun endgültig das Salzachtal und folgen dem Benediktenradweg zum Tachinger See und Waginger See mit den Orten Taching am See und Waging am See.
Die letzten 15 Kilometer nach Traunstein geht es nun mehr oder weniger immer bergan, wobei die drei Kilometer von Waging nach St. Leonhard am Wonneberg die heftigsten sind. Ab Traunstein nehmen wir den Zug zurück nach Rosenheim.
Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis:
Die Tourführung und auch die Einkehr kann bei Terminierung von dieser Beschreibung hier abweichen (z.B. Tour in umgekehrte Richtung oder andere Wege). Gültig ist immer Text und/oder Track von Termin und Einladung.
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